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Waldkindergarten
Wentorf e.V.

FAQs

Im Folgenden haben wir Antworten auf häufig gestellt Fragen (FAQs) für Sie zusammengestellt.

Klicken Sie einfach auf eine Frage. Der Text der Antwort öffnet sich dann direkt darunter.

FAQs - Allgemein

Unser Basislager ist der Tipi Platz, wo auch unser Bauwagen steht. Die Adresse lautet:

An der Lohe 6 21465 Wentorf
(direkt neben der ehemailgen Gärtnerei Knappe)

In Google Maps anzeigen

Die Waldkinder sind fünf Tage die Woche draußen. Ihr Dach sind der Himmel und die Bäume, Wände gibt es nicht. Sie treffen sich zum Morgenkreis, singen zusammen, hören Geschichten, picknicken, spielen, schnitzen, bohren und feilen, winden Blumenkränze, lauschen Vögeln, suchen Tierspuren. Sie haben kein Spielzeug in Regalen, sie spielen mit Dingen, die die Natur hergibt. Sie haben ein Spielgelände mit Baumschaukel und großer, tiefer Sandkiste. Sie balancieren auf umgestürzten Baumstämmen, klettern in Ästen, schaukeln in einer mitgebrachten Hängematte. Zum Unterschlupf bei widrigen Wetterverhältnissen steht den Waldkindern ein beheizter Bauwagen zur Verfügung, der gemütlich eingerichtet ist. Das Konzept der Waldpädagogik hat sich seit den 1990er Jahren in Deutschland stark verbreitet, zur Zeit gibt es über 1000 Waldkindergärten. Die besondere Qualität dieser Form von Kindergarten und die nachhaltig guten Erfahrungen für die Entwicklung der Kinder haben zu einer stark wachsenden Popularität geführt.

Die Kinder wollen auch bei Regen draussen spielen! Das passt zwar schwer in den Kopf von uns Erwachsenen, aber die Erfahrung mit Kindern beweist es immer wieder. Während wir Erwachsenen mit skeptischem Blick den grauen Himmel abwägen, sind die Kinder schon dabei, mit Stöcken Löcher in die Erde zu bohren und kleine Bäche mit Staudämmen umzuleiten. Voraussetzung ist allerdings: Gute Outdoor-Kleidung! Deshalb gilt im Waldkindergarten Wentorf: Der Morgenkreis findet bei jedem Wetter draussen statt und alle gehen danach los. Oft schützt schon das Blätterdach vor scheinbar endlosem Regen (die Erzieher haben zusätzlich ein Tarp, eine Regenplane, bei sich, die zwischen Bäumen aufgespannt werden kann). Wird das Wetter zu unwirsch und zu kalt, dann kehren die kleinen Waldkinder auch gerne zu ihrem beheizbaren Unterschlupf zurück. Bei extremen Witterungen wie starkem Sturm mit Astbruch oder Gewitter bleiben die Kinder selbstverständlich drinnen.

Kleine Geschäfte finden einfach im Freien statt, etwas abseits des Spielbereichs, das große Geschäft wird mit einer Schaufel vergraben. Manche Kinder erledigen das mit großer Selbstverständlichkeit, andere erlernen es mit der Zeit. Uns steht am Tipi Platz außerdem eine Kompost-Toilette zur Verfügung.

Eine alte Legende, die sich hartnäckig hält. Sie stammt allerdings aus einer Zeit, als der Sinn und Zweck vorschulischer Kinderbetreuung noch darin gesehen wurde „die Kunst mit der Schere zu erlernen“ -  was als Muss für die Schulfähigkeit galt. Zwar stimmt es, dass Waldkinder nicht täglich mit einer Schere Bastelübungen machen. Doch sie schulen ihre Feinmotorik und Sicherheit beim Gebrauch von Werkzeugen im Umgang mit Schnitzmessern, Puk-Sägen, beim Blumenkranz-Winden und – ja, auch mal beim Schneiden mit einer Schere.

Man kann es sich zunächst vielleicht schwer vorstellen: Ein Waldkindergarten bereitet sehr gut auf die Schule vor! Laut einer wissenschaftlichen Studie von Dr. phil. Häfner schneiden Waldkinder in der Schulfähigkeit (Konzentration, Motivation, Kommunikation etc.) besser ab als Kinder aus Regelkindergärten. Wenn es also darauf ankommt, können die kleinen Waldkinder wunderbar stillsitzen.

Für Geborgenheit sorgt vor allem die überschaubare Gruppengröße, mit wenigen Erziehern als konstanten Bezugspersonen. Der Tagesablauf ist von Ritualen bestimmt, die den Kindern im weiten Raum Verlässlichkeit und Sicherheit vermitteln. Eine wichtige Regel im Waldkindergarten lautet: Alle bleiben immer in Sichtweite. Wege und Spielorte im Wald lernen die Waldkinder nach und nach kennen und entwickeln schon nach kurzer Zeit einen erstaunlichen Orientierungssinn. Zwar haben die Kinder viel Freiheit zum Laufen, Springen und  Herumtoben, aber der viel größere Bewegungsraum - gegenüber der räumlichen Begrenztheit in Gruppenräumen von Regelkindergärten - führt zu einem deutlichen Abbau von Aggressionen. Dies wirkt sich wiederum positiv auf die Kooperations- und Teamfähigkeit der Kinder aus: Auch deshalb ist noch nie ein Waldkind verloren gegangen.

Für die Spielgruppe nehmen wir 2-3 jährige Kinder auf. Für den Kindergarten nehmen wir Kinder ab 3 Jahren auf. Dabei achten wir auf eine möglichst ausgewogene Alters- und Geschlechterstruktur innerhalb der Kindergruppe. Im Normalfall werden neue Kinder nach den Sommerferien aufgenommen. Eine Anmeldung ist jederzeit möglich. Leider müssen wir darauf hinweisen, dass es wegen der großen Nachfrage eine Warteliste für den Wentorfer Waldkindergarten gibt. Vorrangig werden Kinder aus Wentorf berücksichtigt.

Der monatliche Elternbeitrag liegt mit 215 Euro/Monat für den Wentorfer Waldkindergarten im Rahmen der Regelkindergärten. Eine maximale Elternbeteiligung an den Betriebskosten von 38% ist gesetzlich vorgeschrieben nach den Förderungslinien für Kindertageseinrichtungen, sie kann also nicht beliebig erhöht werden.

Hinzu kommen die Kosten für das warme Mittagessen in Höhe von 63 Euro/Monat bei 5 warmen Mahlzeiten pro Woche.

Außerdem ist die Ausrüstung der Kinder mit guter wetterfester Kleidung ein Kostenfaktor, der bedacht werden sollte.

Regenplane, Decke, Wechselkleidung für Kinder, ggf. Handschuhe für Kinder,
2-3 L Wasser im Händewaschsack, Handtuch, Taschentücher, Schaufel, Redestab,
Erste Hilfe-Tasche inkl. Zwiebel zur Wespenzeit und Globuli, Handdesinfektion, Verbandsbuch, Säge und Arbeitshandschuhe, ggf. weitere Werkzeuge, ggf. Bastel-Materialien oder Schminkstifte, Mobiltelefon, Kamera, Seile, Bestimmungsbücher, ggf. Bilderbücher, ggf. Hängematte, Klettersseile oder Slagline, was zum Schreiben, ggf. Stifte und Malpapier...
Eigenes:
Sitzmatte, Regenkleidung, Frühstück, Wasserflasche, Schnitzmesser, Handschuhe