Waldkindergarten
Wentorf e.V.

FAQs

Im Folgenden haben wir Antworten auf häufig gestellt Fragen (FAQs) für Sie zusammengestellt.

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FAQs - Gesundheit

Draussen zu spielen ist zwar heute in vielen Wohngegenden gefährlich, bei uns im Wald aber nicht. Zum einen werden klare Sicherheitsregeln mit den Kindern eingeübt, um Gefahren vorzubeugen. Zum anderen stärken die Kinder durch ständige Bewegung ihre Kraft, Motorik und Ausdauer. Die Unfallrate im Waldkindergarten liegt niedriger als im Regelkindergarten! Gerade Kinderärzte und Ergotherapeuten raten heute vielen Eltern ihrer kleinen Patienten, sich um einen Platz im Waldkindergarten zu bemühen.

Ein klares: Nein! Im Gegenteil. Krankheiten kommen bei Waldkindern seltener vor. Zum einen haben die Erreger draussen kaum eine Chance, zum anderen kräftigt der lange Aufenthalt an der frischen Luft nachweislich das Immunsystem der Kinder. Der Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Kim Lieschke, Hamburg, hat jüngst den Waldkindergärten deutlich bescheinigt:

Das Konzept Waldkindergarten fördert in hohem Maße
  • die körperliche Widerstandskraft gegen Erkältungskrankheiten
  • die Funktion der Atemorgane im Allgemeinen und im Besonderen (z.B. bei allergischem und chronischem Asthma)
  • den Gleichgewichtssinn, die Koordination
  • die Sensibilisierung der Sinnesorgane
  • sowie die Aufmerksamkeit und die Konzentrationsfähigkeit der Kinder.

Dies kann aus medizinischer Sicht nur ausdrücklich befürwortet werden.Kim Lieschke, 2004

Für verschiedene gesundheitliche Risiken werden Vorsorgemassnahmen getroffen. Vor dem gemeinsamen Picknick waschen die Kinder die Hände (z.B. Schutz vor Fuchsbandwurm), dafür wird Wasser in einem Wassersack mitgebracht. Das Essen von Beeren und sonstigen Pflanzen im Wald ist untersagt.
Ein Risiko für die Gesundheit dagegen stellen Zecken dar. In unserer Region besteht zwar keine erhöhte Gefahr einer Hirnhautentzündung, aber die Zecken können eine Bakterieninfektion – die Borreliose – übertragen. Zum Schutz sollten die Kinder immer Kleidung tragen, die sowohl Arme als auch Beine möglichst eng umschließt. Eltern sollten auch mit ihrem Kinderarzt darüber sprechen.

Zur weiteren Information siehe www.zecke.de