Unsere Erzieher Kinga, Wiebke und Alma begleiten unsere Kinder achtsam, liebevoll und mit einem ganzheitlichen Blick auf ihre Persönlichkeit auf ihrem Weg des Entdeckens, Lernens und Entwickelns. Als pädagogische Profis beobachten sie jedes einzelne Kind sehr genau. Sie wissen die Gegebenheiten der Natur gemäß dem Ansatz des Coyote Teachings zu nutzen und gestalten die Tagesabläufe so, dass die Kinder spielerisch an eigene Lernerfahrungen anknüpfen und auf diese Weise ständig ihren Horizont erweitern.

Kinga, Wiebke und Alma – das Wölfe-Team

Kinga – unsere Tierspuren- und Kräuterdetektivin

Kinga:Die Arbeit mit Kindern bereitet mir große Freude. Sie sind so neugierig, wissbegierig, offen und begeisterungsfähig. Die Kleinen leben immer im Hier und Jetzt. Das ist uns Erwachsenen auf dem Lebensweg verloren gegangen. Mein Job ist quasi eine Win-Win-Situation: Die Kinder erinnern mich tagtäglich daran, wie es ist, die kleinen und großen Wunder dieser Welt durch ihre Augen zu sehen und ich zeige ihnen, wie man der Natur lauscht, sich geräuschlos anschleicht, Tierspuren liest oder Kräuter verarbeitet. Und natürlich, was wir alles an Beeren und Früchten naschen können.“

Kinga ist seit Dezember 2023 Teil unseres Waki-Teams. Anfangs unterstützte sie Iris, Alma und Ronny zweimal wöchentlich bei der Betreuung der Fuchsgruppe. Ab August übernimmt sie mit den „Wölfen“ eine eigene Elementargruppe.

Bevor Kinga den Beruf gefunden hat, der sie wirklich erfüllt – nämlich den der Waldkindergärtnerin  – wühlte sie sich als Steuerbeamtin für das Finanzamt durch allerlei Papierkram. Richtig aufgehoben fühlte sie sich in dem Job jedoch nicht. Sie hörte noch einmal tief in sich hinein und vernahm den Ruf der Wildnis. 😊Mit einem Sozialpädagogikstudium im Rücken wagte sie vor einigen Jahren den zweiten Bildungsweg. Sie erlernte die Wildnispädagogik und wurde Dozentin für Umweltbildung. In diesem Rahmen bot sie Projekte wie „Draußenschule“ oder „Raus in die Lohe“ für Schulkinder an. Gelegentlich schreibt Kinga auch journalistische Artikel über Naturpädagogik. (erschienen im Kita-Magazin klein&groß des Klett Kita Fachverlags)

Kinga ist Mama von zwei Töchtern und packt morgens einen Mix aus Obst, Gemüse und Körnerbrot sowie Wasser und im Winter einen wärmenden Tee in ihren Rucksack. Dort warten bereits ein Schnitzmesser, eine Becherlupe und Bestimmungshefte zu Tierspuren und verschiedenen Tierarten auf den Ausflug in die Lohe.

Alma – unsere bauernhoferprobte Azubine

Alma: „Ich finde es total schön, die Entwicklung der Kinder mitzuerleben, mit ihnen gemeinsam die Welt zu entdecken und kleine oder große Erfolge zu teilen. Der Beruf der Erzieherin im Waldkindergarten bietet genau das und darüber hinaus richtig viel Abwechslung. Schließlich ist in der Natur jeder Tag anders. Dadurch stehe ich immer wieder vor neuen Herausforderungen, die ich meistern muss.“

Alma Rieckmann arbeitet seit Sommer 2022 als Auszubildende in unserem Waldkindergarten und unterstützt Iris und Kinga mittwochs, donnerstags und freitags bei der Betreuung der Eichhörnchengruppe. Dass sie einmal im Kindergarten landen würde, war ihr nach dem Abitur jedoch noch nicht klar. Der Weg zu uns führte sie über manch einen Umweg.

Alma startete ins Berufsleben mit zwei Erkenntnissen im Gepäck: Sie wollte auf keinen Fall etwas mit Informatik, Mathematik, Naturwissenschaften oder Technik machen, aber sehr gern mit Menschen arbeiten. Also tastete sie sich in diese Richtung vor und sammelte ihre ersten Berufserfahrungen während eines Freiwilligen Ökologischen Jahres auf einem Bio- Bauernhof. Dort unterstützte sie die Bauern nicht nur bei der Landwirtschaft, sondern empfing auch Schulklassen und Kindergartengruppen, um ihnen etwas über ökologische Landwirtschaft und gesunde Ernährung beizubringen. Dabei wurde Alma klar – mit Kindern die Natur zu entdecken war genau das, was ihr richtig viel Spaß machte. Wie gut, dass es dazu das exakt passende Berufsbild gibt: Erzieherin im Waldkindergarten.

Alma bewarb sich daraufhin bei uns im Waki und bekam schnell die Zusage für den Ausbildungsplatz. Der musste jedoch erst frei werden. Alma nutzte die Wartezeit, um über den Bundesfreiwilligendienst in einem SOS Kinderdorf im Bereich der tiergestützten Pädagogik gezielt weitere wertvolle Erfahrungen zu sammeln. So kam sie im Sommer 2022 bereits mit einem großen Erfahrungsschatz im Rucksack bei uns in der Lohe an.

Wenn Alma die Kinder in die Lohe begleitet, hat sie nicht nur ein Taschenmesser und ein Sitzkissen, sondern auch Papier und Stift für Notizen bei sich. Zum Frühstück im Wald gibt es bei ein belegtes Brot, einen Apfel und Tee.