Jahreszeitenfeste

Die Jahreszeitenfeste finden meistens während der Kindergartenzeit statt. Alle Eltern und Geschwister, die Zeit haben, kommen dazu. Die Jahreszeitenfeste strukturieren das Jahr und geben den Kindern dadurch Orientierung. Ein fester Bestandteil ist der Dank für das Gute der jetzt vergangenen Jahreszeit und eine Einstimmung mit Wünschen auf die kommende Jahreszeit.

Herbstfest (am Freitag nach dem 23.9.) 

Die Organisation übernehmen zum Großteil die Erzieher. Jedes Kind bringt Gemüse mit für eine Suppe, die später gemeinsam gekocht wird. Mit einem geschmückten Erntewagen zieht die Gruppe durch die Lohe. Mit unserer eigenen Apfelpresse wird Apfelsaft gepresst. Außerdem findet eine Aufräum- und Putzaktion auf dem Tipi-Platz statt.

Lichterfest (kurz nach der Zeitumstellung)

Wir treffen uns mit Spiel und Kindergartengruppe, Geschwistern und Eltern um 17 Uhr am Tipiplatz. Die Kinder haben Laternen dabei. Spiel- und Kindergartengruppe gehen jeweils eine Runde für schnellere und langsamere Läufer mit Laterneliedern. Dabei wird ein Teil ganz ohne Licht gegangen. Bei der Rückkehr zum Platz gibt es heiße Würstchen im Brötchen und Kinderpunsch am Lagerfeuer.

Winterfest (letzter Kindergartentag vor Weihnachten)

Es gibt ein kaltes Büffet, die Kinder führen etwas auf. Bei einem Spaziergang in den Wald lassen wir Gaben für die Tiere da, die die Kinder von zu Hause mitbringen.

Fasching im Wald

Hierfür gibt es immer ein Motto, das möglichst viele verschiedene Kostüme zulässt und vorher von den Erziehern mit den Kindern vorbereitet wird. So entwickeln die Kinder selbst meist fantasievolle Ideen, als was sie „gehen“ möchten. Die Kinder tragen ihre Verkleidung über der warmen „Wintermontur“.

Frühlingsfest (Osterdienstag)

Die Zeit kurz vor Ostern nutzen wir, um gemeinsam die erwachende Natur zu entdecken. Am Tipi-Platz wird Frühjahrsputz gemacht und Pflanzensamen werden ausgesät. Natürlich stärken wir uns mit einem selbstgemachten Büffet.

Abschlussfest

Dies ist das Fest bei dem die Schulkinder verabschiedet werden. Wir machen einen Spaziergang und es gibt ein kaltes Büffet.

Die Eltern werden von den zukünftigen Schulkindern über ihr „Waldwissen“ auf die Probe gestellt. Jedes Schulkind wird mit einem Gedicht gewürdigt, das die Erzieher über es verfasst haben. Am Ende der Zeremonie erhält es ein persönliches Fotobuch und eine Sammlung der Lieder und der Lerngeschichten, die extra für dieses Kind gesammelt wurden. Erfahrungsgemäß ist beides eine Erinnerung an die Waldkindergartenzeit, die noch Jahre später wieder hervorgeholt wird.

Zum Ende der Zeremonie stellen sich alle zum Spalier auf, an dessen Ende eine vom Schulkind selbst gekordelte und geschmückte Girlande gehalten wird. Zum Trommelklang geht ein Schulkind nach dem anderen durch das Spalier und durchtrennt dann seine Girlande. Danach geht es mit seiner Hälfte der Girlande und seinen Verwandten fort. Ein Teil der Girlande bleibt als Erinnerung an das Kind im Kindergarten.